Fabian Fröhlich | Fantastische Illustrationen | Fantastic Illustrations

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Illustrationen für John-Sinclair-Jubiläums-Taschenbücher, Teil 4 (Bd. 17–21), 1998/99

John Sinclair, Mr. Mondos Monster

Vol. 18/5, Mr. Mondos Monster

Eine Auswahl von 16 aus 40 Illustrationen für die John Sinclair-Jubiläumsbände 17–21. Die Bücher waren eine chronologische Neuauflage der Grusel-Heftromanserie von Jason Dark (Helmut Rellergerd) als Paperbacks mit je acht Einzelromanen. Die Schwarz-weiß-Zeichnungen ersetzen im Buchinneren die ursprünglichen farbigen Heftcover, an denen ich mich aber eher selten orientiert habe.

Insgesamt habe ich 21 Bücher mit 169 Zeichnungen illustriert, mehr Bilder in Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Überblick über alle John-Sinclair-Bücher bei gruselromane.de.

 

 


Illustrationen zu Der Hexer von Salem: Das Labyrinth von London von Wolfgang Hohlbein, 1996

 

Wolfgang Hohlbein, Der Hexer von Salem: Das Labyrinth von London

Kapitel-Vignette

Der Roman aus Wolfgang Hohlbeins auf den Spuren H. P. Lovecrafts wandelnden Serie Der Hexer von Salem erschien 1996 als Bastei-Lübbe-Taschenbuch mit 15 ganzseitigen Illustrationen und einer Kapitel-Vignette.

 

 

 

 


Illustrationen zu Der Weg nach Thule von Wolfgang Hohlbein, 1996

 

Wolfgang Hohlbein, Der Weg nach Thule

Kapitel-Vignette

Der Weg nach Thule ist der vierte und letzte Teil der als Bastei-Lübbe-Hardcover veröffentlichten Jugendbuch-Serie Kevin von Locksley (hier Illustrationen zu den Bänden 2 und 3). Der angekündigte 5. Teil, Die Pyramiden von Atzlan, erschien nie.

 

 

 


Pflanzenbuch „Chayborianische Kräuter“, 1995

 

Der Seelenturm, Kräuterbuch

Zwei Seiten des Booklets

Die insgesamt 30 Zeichnungen von fiktiven Pflanzen entstanden für ein begleitendes Booklet der deutschen Ausgabe des Fantasy-Amiga-Computerspiels „Der Seelenturm“, veröffentlicht 1995 von der Softwarefirma Black Legend. Den ebenfalls beiliegenden Roman zum Spiel schrieb der Bastei-Redakteur Michael Schönenbröcher, der mir damals auch den Auftrag vermittelte.


 

 


Illustrationen zu drei Sherlock-Holmes-Romanen von Nicholas Meyer, 1994/95

 

Nicholas Meyer, The Canary Trainer

Sherlock Holmes und das Phantom der Oper

Der Kriminalroman The Canary Trainer (1993) erschien 1994 unter dem hierzulande mutmaßlich zugkräftigeren Titel Aus den Memoiren von John H. Watson: Sherlock Holmes und das Phantom der Oper mit zwei ganzseitigen Illustrationen und drei Kapitelvignetten als deutsche Erstveröffentlichung bei Bastei Lübbe. Der Autor Nicholas Meyer ist auch als auch Drehbuchautor und Regisseur (u. a. von zwei Star-Trek-Kinofilmen) bekannt.

Nachdem sich Buch offenbar gut verkauft hatte, wurden auch die beiden ersten Bände der Trilogie aus den 70er Jahren neu aufgelegt: The Seven-Per-Cent-Solution (Der Fall Sigmund Freud) und The West End Horror (Die Theatermorde). Die Freud-Geschichte ist sicherlich bis heute die bekannteste der drei, nicht zuletzt wegen der Verfilmung von Herbert Ross aus dem Jahr 1977 (deutsch: Kein Koks für Sherlock Holmes).

 


Titelbilder für die Heftromanserie Vampira, 1992–98

Vampira, Gefangen in der Zeit

Gefangen in der Zeit

Vampira ist eine Grusel-Heftromanserie, die von 1994 bis 1999 im Bastei-Verlag erschien und 110 Ausgaben erreichte (50 Bände im Heftroman- und weitere 60 im etwas kleinformatigeren, gebundenen Taschenheft-Format). Konzipiert wurde sie vom Autor Manfred Weinland und dem Bastei-Redakteur Michael Schönenbröcher. Seit dem 3. Mai 2011 wird die Serie neu aufgelegt.

Insgesamt habe ich in den 90er-Jahren 18 Titelbilder beigesteuert, Ölgemälde auf Malkarton, jeweils ca. 40 x 50 cm. Fast alle (mit Ausnahme der Coverbilder von Bd. 9 und 27, die bereits existierten, als von Vampira noch gar nicht die Rede war) entstanden nach kurzen Bildbeschreibungen des Redakteurs. Wie der Untertitel „Gefährlich – Geheimnisvoll – Erotisch“ schon nahe legt, war die Devise „Sex sells“ Teil der Grundidee, was sich naturgemäß auch in den Covern niederschlägt (nicht in allen, häufig durfte es auch mehr geheimnisvoll als erotisch sein). Wichtigstes Accessoire der Protagonistin ist ein mal mehr, mal weniger willkürlich seine Gestalt wechselndes Kleid, dessen buchstäbliches „Eigenleben“ im Grunde jedes Outfit rechtfertigten kann…

Vampira, Kind des Grals

Kind des Grals

„Vampira“ ist übrigens nicht der Name der Serienheldin, sondern eher ein griffiges Synonym, das in den Romanen gar nicht auftaucht. Vielleicht ist der Titel auch eine kleine Hommage an Maila Nurmi. Die Protagonistin selbst heißt Lilith Eden, ein Name, in dem sich wiederum  der mythologische Überbau der Serie spiegelt: Vom Sündenfall bis zur Arche Noah werden diverse Motive des Alten Testaments und der Apokryphen sowie verschiedener anderer Mythologien aufgegriffen, und das auf durchaus originelle Weise.

Weitere Autoren der abgebildeten Romane (neben Manfred Weinland): Uwe Voehl (Bd. 38), Carter Jackson (Bd. 9) und Timothy Stahl (Taschenheft Bd. 17, 18, 37, 54).

Übersicht über alle Vampira-Romane bei gruselromane.de

Cover: © Bastei Lübbe

 

Fabian Fröhlich, Vampira, Landrus Sohn

Landrus Sohn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Illustrationen zu Gedichten von Christian Dörge, 1995

 

Christian Dörge, Elektra 1Das ursprüngliche, mit dem Schriftsteller und Musiker Christian Dörge geplante Buchprojekt wurde damals nicht verwirklicht; die Zeichnungen sind vereinzelt in Fanzines erschienen und blieben zum überwiegenden Teil unveröffentlicht.

Um den Weiß-auf-Schwarz-Effekt zu erzielen, habe ich damals alle Bilder mit Tusche als Negativ gezeichnet und sie dann mit einem Laserkopierer wieder umgedreht. Heutzutage invertiere ich die eingescannten Originalzeichnungen zu diesem Zweck allerdings per Bildbearbeitung am Rechner.

Zwei weitere, etwas ältere Zeichnungen zu einem Text von Christian Dörge hier.

 


Rota-Seiten und andere mehrfach verwendete Illustrationen für Heftromanserien, 1994–1999

Vampira, Vignette für die Leserseite

Vampira, Zeichnung für die Leserseite

Die Rota-Seite (meines Wissens abgeleitet vom Rotations-Druckverfahren) ist das Titelblatt des Heftromans, die Seite 3, die man sieht, wenn man das Heft aufschlägt. Sie kann sehr schlicht sein oder einen etwas aufwändiger gestalteten Textrahmen haben, der bei jedem Heft verwendet wird.

Vampira war die erste Bastei-Serie, für die ich 1994 eine Rota-Seite gezeichnet habe, außerdem einige andere Innenillustrationen und 18 Titelbilder, mehr dazu hier. Für die Neuauflage der Serie ab 2011 wurde eine neue Seite gezeichnet, die vier Vignetten werden weiterhin verwendet. Gleiches gilt für die Rota-Seite von Maddrax, eine postapokalyptische Science-Fiction-Horror-Serie, die seit 2000 läuft; hier wurde meine ursprüngliche Rahmen-Zeichnung vier Jahre lang bis Band 100 benutzt.

Die im 19. Jahrhundert spielende Abenteuer-Serie Amerika! (1995/96) von J.G. Kastner wurde bereits nach 22 Bänden eingestellt, die im Taschenheft-Format erscheinende (natürlich von Akte X inspirierte) Mystery-Serie Die UFO-Akten (1996/97) nach 25 Bänden.

Die Zeichnungen entstanden in der Regel nach Motivbeschreibungen von Michael Schönenbröcher, der alle Serien redaktionell betreute oder noch betreut.

2011 zeichnete ich außerdem die Rota-Seite für die Serie 2012.